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Donnerstag, 11. März 2010
Wir stellen uns vor PDF Drucken E-Mail

Wir sind eine Gruppe von Frauen und Männern jeden Alters, die sich für den Katastrophen und Zivilschutz freiwillig verpflichtet haben.
 
Ein kleiner Teil von uns hat die Möglichkeit des Ersatzdienstes (Katastrophenschutz statt Bundeswehr) wahrgenommen. Und viele unserer Helfer sind aus Lust und Spaß an der Sache bei uns geblieben und für manch einen ist es zu einem Hobby geworden.
 
Im laufe der letzten Jahre hat sich der Katastrophenschutz im Land Sachsen  einige male verändert, in diesem Zusammenhang wurde auch unsere Organisationsstruktur so manches mal umgeworfen.
 
Dies konnte der guten Stimmung innerhalb der Einheit nichts anhaben.

Wir treffen uns regelmäßig zu gemeinsamen Ausbildungen, sowie zu Übungen oder Sanitätsdiensten , selbstverständlich wird hier auch Gefeiert.

Unser Betreuungszug hat innerhalb des Katastrophenschutzes die Aufgabe, bei Eintritt eines Großschadensereignisses oder dem Vorliegen einer Gefahrenlage diejenigen Menschen zu versorgen, die durch diese Situation in eine Notlage geraten sind. Im Gegensatz zum Sanitätsdienst versoren wir dabei die unverletzten Personen beziehungsweise verletzte Personen erst nach abgeschlossener Behandlung durch den Rettungs- und Sanitätsdienst. Eine weitere wichtige Aufgabe unseres Betreuungszuges ist die Versorgung der anderen an einem Katastropheneinsatz beteiligten Hilfskräfte.

Wir kommen zum Einsatz, wenn Menschen durch eine Katastrophe, eine Gefahrenlage oder durch ähnliche Ereignisse in Not geraten und damit hilfebedürftig ist, die entsprechende Situation also nicht allein und ohne entsprechende Hilfe bewältigen können.  

Typische Einsatzszenarien sind beispielsweise:

  • die Evakuierung und vorübergehende Unterbringung von Menschen bei einer Bombenentschärfung oder einer Freisetzung von gefährlichen Stoffen
  • die Versorgung und Betreuung von Menschen bei extremen Witterungsbedingungen wie massivem Schneefall oder bei ausgedehnten Verkehrsstaus
  • die Unterbringung und Verpflegung von Menschen, die aufgrund eines Brandes oder eines Hochwassers ihr Haus oder ihre Wohnung verloren haben beziehungsweise vorübergehend verlassen mussten
  • die Versorgung der Betroffenen bei Bahnunfällen oder Busunglücken

Ziel aller Maßnahmen ist dabei vor allem die Abwendung von Gefahren für das Leben und die Gesundheit der Betroffenen und, soweit situationsbedingt möglich, der Erhalt oder die Wiederherstellung von deren physischem und psychischem Wohlbefinden.

Unser Betreuungszug gliedert sich entsprechend seinen Aufgaben in mehrere Teileinheiten.

Diese Teileinheiten sind:


Zu unserer Ausstattung gehören vor allem mehrere als Mannschaftstransportwagen (MTW) genutzte Kleinbusse zum Transport der Helfer und Betroffenen. Darüber hinaus werden Lastkraftwagen zum Transport der Ausstattung und der für einen Einsatz notwendigen Güter genutzt. Des weiteren ist unserer Betreuungszug mit einem Feldkochherd (FKH) ausgestattet.
Zum Einsatzmaterial gehören unter anderem Stromgeneratoren, Heizung, Zelte für den Verpflegungsbereich und für die Unterbringung, Tische und Bänke für die Einrichtung von Verpflegungsstellen und Not- und Behelfsunterkünften sowie Geräte für die Zubereitung, die Aufbewahrung und den Transport von Verpflegung.

 

Haben wir Ihr Interesse an einer Mitarbeit im Ehrenamt oder einer sinvollen Freizeitbeschäftigung geweckt oder haben Sie Fragen so wenden Sie sich bitte an:

Andreas Trinks (Zugführer)